Freitag, 7. August 2009

Die Schlacht um Ssangyong Motor ist zu Ende

Die militante Fabrikbesetzung bei dem südkoreanischen Autohersteller Ssangyong in Pyongtaek wurde gestern nach 77 Tagen beendet. Nach rund einstündigen Verhandlungen zwischen einem Gewerkschaftsführer und dem Ssangyong-Insolvenzverwalter haben die Arbeiter das Werk am Donnerstagnachmittag verlassen. Die geschlossene Vereinbarung sieht vor, daß 48 Prozent der rund 1000 streikenden Arbeiter in unbezahlten Urlaub gehen, während der Rest Aufhebungsverträgen zustimmen muß. Am vergangenen Wochenende hatte das Angebot der Kapitalseite noch bei 40 Prozent Beurlaubungen gelegen. Ob das insolvente Unternehmen überhaupt noch eine Zukunft hat, ist jedoch unsicher.

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